Um das Verhalten der an die Scheibe gehefteten SafetyBag bei einem Crash zu testen, wurde ein Versuch bei ACTS (a Company of Magna) durchgeführt. In der Crashsimulation wurden die Rettungskartentaschen Safetybag Version S und F nach Bedienungsanleitung an der Windschutzscheibe angebracht und einem Frontalcrash ausgesetzt. Prüfkriterien: die SafetyBags dürfen sich nicht von der Scheibe lösen. Die Rettungskarte muss in der dafür vorgesehenen Tasche verbleiben. Ergebnis: Die Rettungskarten sowie die Rettungskartentaschen sind beim Versuch an ihrem Befestigungsort verblieben und somit ist eine Zugriffsmöglichkeit für die Rettungskräfte gewährleistet.
Die 112 ist die einheitliche europäische Notrufnummer, die überall in der EU kostenlos genutzt werden kann.
Es können überall und jederzeit Unfälle geschehen. Egal, ob Sie sich zu Hause oder in einem anderen Land der EU aufhalten. Wenn Sie in einen Unfall verwickelt oder Zeuge eines solchen werden, wenn Sie sehen, dass es brennt, oder einen Einbruch bemerken – wüssten Sie dann, welche Notrufnummer Sie wählen müssen?
Egal, ob aus dem Festnetz oder vom Handy aus – merken Sie sich einfach die 112!
Wählen Sie die 112:
zur Aufnahme einer Verbindung mit einem Notrufdienst
in allen EU-Ländern
aus dem Festnetz (einschließlich öffentlicher Telefone) oder vom Handy aus
gebührenfrei
Die 112 tritt nicht an Stelle der bestehenden nationalen Notrufnummern. In den meisten Ländern ergänzt sie diese. Dänemark, Finnland, die Niederlande, Portugal, Schweden und seit Kurzem auch Rumänien haben sich jedoch für die 112 als einzige Notrufnummer entschieden.
Die 112 wird auch in einigen Ländern außerhalb der EU verwendet (wie etwa die Schweiz und Südafrika) und ist weltweit in GSM-Mobilfunknetzen benutzbar.
Wählen Sie die 112 im Notfall, um einen Krankenwagen, die Feuerwehr oder die Polizei zu rufen. Wenn Sie zum Beispiel Zeuge eines schweren Verkehrsunfalls werden oder feststellen, dass ein Gebäude brennt oder in ein Haus eingebrochen wird.
Rufen Sie die 112 nicht für Verkehrsmeldungen, Wetterberichte, allgemeine Informationen oder Fragen an.
Unnötige Anrufe können das System überlasten und so das Leben derer gefährden, die wirklich dringend Hilfe benötigen.
Scherzanrufe können ebenfalls die Reaktion auf echte Notfälle verzögern. Wegen der hohen Zahl von falschen Notrufen haben zahlreiche Länder beschlossen, die 112 für Anrufe von Mobiltelefonen ohne Sim-Karte zu sperren.
Ein speziell ausgebildeter Mitarbeiter beantwortet Ihren Anruf. Je nach Land, in dem Sie sich befinden, kümmert er sich unmittelbar um Ihr Anliegen oder leitet Sie an den entsprechenden Notfalldienst (wie Krankenwagen, Feuerwehr oder Polizei) weiter.
Immer mehr Mitarbeiter können solche Anrufe in mehreren Sprachen beantworten; dies ist besonders für Reisende wichtig, die die 112 im Ausland anrufen.
Nennen Sie Namen, Adresse und Telefonnummer. Anrufer müssen sich identifizieren, damit derselbe Notfall nicht doppelt gemeldet wird.
Legen Sie nicht auf, wenn Sie die 112 irrtümlich angerufen haben! Sagen Sie dem Mitarbeiter der Notrufzentrale, dass alles in Ordnung ist. Sonst muss eventuell ein Rettungsdienst losgeschickt werden, um zu prüfen, ob ein Problem vorliegt.
Autos mit alternativem Antrieb wie Hybrid-und Erdgasmotor stellen die Feuerwehren im Landkreis Northeim vor neue Gefahren bei der Hilfeleistung an Unfallstellen.
„Allein eine Batterie im Hybridfahrzeug erzeugt 400 Volt“, sagt Kreisbrandmeister Bernd Kühle. Wird beim Aufschneiden eines Fahrzeuges eine Leitung getroffen, kann der Feuerwehrmann einen starken Schlag erleiden.
„Damit das nicht passiert, haben diese Fahrzeuge einen Netztrennschalter um das Auto stromlos zu schalten“, erklärt Kühle. Das Problem: Die Fahrzeugtypen unterscheiden sich in ihrer Bauweise. Es gibt keine einheitliche Regelung, wo dieser Schalter angebracht ist. Auch die Leitungen verlaufen in jedem Fahrzeug woanders.
Hilfe könnte eine Rettungskarte mit dem Bauplan des jeweiligen Modells. Doch zum Leidwesen der Retter sind nur wenige Autos mit einer solchen Karte ausgestattet. Die Northeimer Feuerwehr behilft sich mit einem Laptop, der im im Einsatzwagen dabei ist. Die Feuerwehrleute können aus einer Datenbank die Daten der Fahrzeuge abrufen, bevor sie sich am Auto betätigen.
Im Gegensatz zu Hybridautos, sind die immer beliebteren Gasfahrzeuge von außen nicht von einem Benziner zu unterscheiden. „Manche Autos haben sogar mehrere Gastanks. Das sieht man erst, wenn man das Auto öffnet“, beschreibt Kühle. Er appelliert: „Wenn man selbst den Notruf wählt, sollte man die Kräfte informieren, dass man ein solches Auto fährt.“ Zudem sollte jeder einen Zwei-Kilo-Pulverlöscher mit sich führen, auch um helfen zu können...
Der SafetyBag gewinnt den Innvoationspreis des europäischen Verbandes der Haftetikettenhersteller Finat.
Finat, der internationale Verband der Selbstklebeetiketten-Industrie, hat die Gewinner seines jüngsten Etikettenwettbewerbs bekannt gegeben. Der 31. Finat-Etikettenwettbewerb zeichnete sich durch eine Rekordbeteiligung aus. Diese große Anzahl der Teilnehmer sowie das überdurchschnittlich hohe Qualitätsniveau machten die Auswahl der Gewinner sehr schwierig. Daher gab es in diesem Jahr weitaus mehr "Highly Commended" Auszeichnungen.
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Eine Lösung, die wichtige Rettungsdaten für Fahrzeuge enthält, wurde nicht nur als neue Anwendung sondern auch als wichtiger Beitrag zur schnelleren Rettung von eingeschlossenen Menschen bei Verkehrsunfällen angesehen. Hierbei handelt es sich möglichweise um eine lebensrettende Entwicklung. Diese einfache, aber effektive "Safety Bag" beinhaltet alle Rettungsdatenblätter für die jeweilige Automarke.
Sie wurde von der Firma Schreiner Group (Verbandsmitglied) vorgestellt. Das von Schreiner Group in Kooperation mit KL Products, Hainburg hergestellte Produkt zeigt, welchen Nutzen ein Etikett mit einer speziell entwickelten Tasche in Notsituationen haben kann.
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Gruppe D: Innovation
Schreiner Group GmbH & Co. KG, Deutschland, für "Safety Bag".
Dieses Unternehmen ist mit diesem Produkt auch der Gruppen-Gewinner. (tz)
Haben Sie eine Rettungskarte an Bord? Sie kann Ihnen bei einem Unfall das Leben retten! Denn bei der Bergung eines Unfallopfers aus dem Autowrack zählt jede Sekunde. Und dank des DIN-A4-Blatts wissen die Rettungskräfte, wie Unfallopfer schnell zu befreien sind.
Auf der Rettungskarte finden die Einsatzkräfte die sicherheitstechnischen Daten eines jeden Fahrzeugtyps: Karosseriestrukturen, Verstrebungen und die Lage technischer Komponenten wie der Sensorik und Pyrotechnik von Airbags und Gurtstraffern.
ADAC-Experte Hans-Jürgen Feldhusen: „Für Verletzte zählt jede Minute, und eine Rettungskarte kann hier schnell helfen.” Schließlich wollen die Einsatzkräfte nicht aus Versehen nach dem Crash noch einen Airbag auslösen.
Wer denkt, in einem sicheren Neuwagen ist die Karte überflüssig, der irrt gewaltig! Denn je neuer ein Pkw ist, desto wichtiger wird es!
Statistiken des Verkehrsclubs belegen, dass bei neueren Autos die Bergungsarbeiten nach einem Unfall länger dauern als bei älteren Fahrzeugen. Bei Unfällen mit Autos der Baujahre 1990 bis 1992 lag die Rettungszeit in 40 Prozent der Fälle unter 50 Minuten. Bei Pkw der Baujahre 2005 bis 2007 werden in 80 Prozent der Einsätze mehr als 50 Minuten benötigt.
Denn mit steigender Crashsicherheit wird es schwieriger, ins Wageninnere vorzudringen.
Einen neuen Service hat jetzt Opel im Programm. Ab sofort können die Datenblätter für 60 Modelle seit dem Baujahr 1991 über alle Smartphones bezogen werden. Der mobile Service ist kostenfrei und in zehn Sprachen verfügbar. Davon abgesehen sollte die Rettungskarte auch als farbiger DIN A4 Ausdruck mit an Bord sein.